Drucken

Fachglossar

Auf dieser Seite finden Sie einige Begriffe aus der Branche. Vielleicht sind Sie ja bei der Suche im Web genau hier gelandet, weil Sie Unterstützung für diese Bereiche benötigen:

PPAP:
Das Produktionsteil-Abnahmeverfahren (englisch: Production Part Approval Process (PPAP)) ist ein Verfahren aus der QS 9000, bei dem Serienteile bemustert werden. Diese Vorgehensweise stammt aus der Automobilindustrie und wird dort seit Jahren erfolgreich umgesetzt
Der Bemusterungsprozess eines Bauteils wird hier in bis zu 5 Vorlagestufen unterteilt.

APQP:
APQP (Advanced Product Quality Planning; Teil der amerikanischen QS 9000) ist ein kontinuierliches Projektmanagement für die Produkt- und Qualitätsplanung und für alle Phasen des Entwicklungsprozesses geeignet.
Ziel ist, eine einheitliche produktbezogene Dokumentationsstruktur/-hierarchie zu haben, die dem Anwender (Hersteller) die notwendige Transparenz über das Herstellgeschehen liefern. Dadurch soll die Produktionslenkung vereinfacht werden. Alle projekt- und produktrelevanten Informationen und Dokumente werden zentral geplant, überwacht und verwaltet.

FMEA:
Die FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse) ist eine strukturierte, systematische Arbeitstechnik, um Fehlerrisiken bereits im Produktentwicklungsprozess zu identifizieren.
Ziel ist durch die Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen Fehlerursachen und damit Fehler zu vermeiden beziehungsweise die Weiterleitung fehlerhafter Teile zu verhindern, wenn die Ursachenbeseitigung deutlich unwirtschaftlicher ist.
Bei der Bewertung wird meist zwischen einer Produkt-FMEA und einer Prozess-FMEA unterschieden.

SIX SIGMA:
Six Sigma ist ein statistisches Qualitätsziel und zugleich der Name einer Qualitätsmanagement-Methodik. Ihr Kernelement ist die Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsvorgängen mit statistischen Mitteln. Ziele orientieren sich an finanzwirtschaftlich wichtigen Kenngrößen des Unternehmens und an Kundenbedürfnissen.

VDA:
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Frankfurt und der gemeinsame Interessenverband der deutschen Automobilhersteller und -zulieferer. Die aufgestellten Normen des Verbandes zeigen eine rechtsgültige Arbeitsweise zwischen den Parteien auf, sofern diese nicht durch herstellerspeziefische Ergänzungen (Special Terms) aufgehoben werden.